Hilfe bei Bienen, Wespen, Hornissen oder Hummeln
Bienenschwarm in Ihrer Nähe entdeckt? Finden Sie schnell einen Imker, der ihn sicher einfängt.
Häufige Fragen zum Bienenschwarm
Was ist ein Bienenschwarm?
Wächst ein Bienenvolk im Frühjahr stark, teilt es sich: Die alte Königin verlässt mit einem Teil der Arbeiterinnen, oft mehreren Tausend Bienen, den Stock und sucht eine neue Behausung. Zunächst sammeln sich die Bienen als dichte Traube, etwa an einem Ast, einem Zaun oder einer Hauswand. Dort bleiben sie meist einige Stunden bis wenige Tage, bis Spurbienen einen neuen Nistplatz gefunden haben.
Wann schwärmen Bienen?
Die Hauptschwarmzeit ist im Mai und Juni, vereinzelt schwärmen Bienen auch schon im April oder noch im Juli. Schwärme ziehen vor allem an warmen, sonnigen Tagen um die Mittagszeit aus.
Ist ein Bienenschwarm gefährlich?
In der Regel nicht. Schwarmbienen haben weder Waben noch Brut zu verteidigen und sind deshalb meist sehr friedlich. Berühren oder stören Sie die Traube trotzdem nicht. Menschen mit einer Allergie gegen Bienengift sollten besonders vorsichtig sein.
Was soll ich tun, wenn ich einen Schwarm entdecke?
- Ruhe bewahren und einige Meter Abstand halten; Kinder und Haustiere fernhalten.
- Den Schwarm nicht mit Wasser, Rauch oder Insektenspray vertreiben.
- Den genauen Ort und die ungefähre Höhe merken. Ein Foto hilft dem Imker bei der Einschätzung.
- Möglichst schnell einen Imker in der Nähe anrufen, bevor der Schwarm weiterzieht und sich zum Beispiel in einem Rollladenkasten oder auf dem Dachboden einnistet.
Was kostet das Einfangen eines Schwarms?
Viele Imkerinnen und Imker fangen Schwärme kostenlos ein und geben den Bienen ein neues Zuhause. Bei aufwendigen Einsätzen, etwa hoch in einem Baum, kann eine Aufwandsentschädigung üblich sein. Klären Sie das am besten direkt am Telefon.
Und bei Wespen, Hornissen oder Hummeln?
Imker sind nur für Honigbienen zuständig. Für andere Insekten gilt:
- Wespen: Ein Nest wird nur einen Sommer lang genutzt und lässt sich oft bis zum Herbst dulden. Stört es, helfen Wespenberater, Schädlingsbekämpfer oder die Seite wespen-feuerwehr.de.
- Hornissen: Sie sind besonders geschützt. Ihre Nester dürfen nur mit Genehmigung der Unteren Naturschutzbehörde umgesiedelt oder entfernt werden; dort erhalten Sie auch Rat.
- Hummeln: Sie sind friedlich und ebenfalls besonders geschützt. Auch ihre Nester werden nur einen Sommer genutzt.
Ich bin Imker. Wie kann ich mitmachen?
Tragen Sie sich kostenlos als Imker ein. Nach der Bestätigung per E-Mail erscheinen während der Schwarmsaison Ihr Name, Ihr Ort und Ihre Telefonnummer in der Umkreissuche, Ihre Anschrift und E-Mail-Adresse bleiben verborgen.